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Bordüberwachung und Anzeigeinstrumente

Es ist äußerst wichtig stets über den aktuellen Zustand aller Komponenten an Bord informiert zu sein, wobei auf Grund der immer größeren Komplexität der an Bord installierten Systeme der Umfang der zu visualisierenden Daten ständig steigt. Empfehlenswert ist auch die akustische oder optische Warnung beim Überschreiten von Grenzwerten.

Einer der wichtigsten Punkte hierbei ist, speziell bei elektrischem Schiffsantrieb, die exakte Kenntnis über den Ladezustand der Batterien zu haben. Hierfür reicht das im Normalfall ab Werft installierte Voltmeter bei weitem nicht aus, ein Batteriemonitorsystem ist hier ein absolutes muß.

Desweiteren sollten Sie zumindest immer über die Füllzustände aller Tanks, Treibstoff-, Frischwasser-, Grauwasser- und Fäkalientank informiert sein um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Beim Motor sind natürlich die Drehzahl und die Motortemperatur die wichtigsten Anzeigewerte, bei einem Einbaudiesel selbstverständlich, leider jedoch nicht bei allen Elektroantrieben. Aber seien Sie beruhigt, alle unsere Antriebe, gleichgültig ob Welenantrieb, Sail Drive oder Flanschmotor, besitzen von Haus aus einen Anschluß für einen Drehzahlmesser

Heutzutage sind zwar viele Komponenten, z.B. Ladegeräte, BMS oder Wechslrichter “smart”, d.,h. sie bieten die Möglichkeit über Bluetooth und einer passenden App die Meßwerte auf Ihrem Handy oder Tablet anzuzeigen bzw. die Konfiguration hierüber vorzunehmen, aber sollte nur parallel zu konventionellen Anzeigen verwendet werden. Bei der Vielzahl von Informationen der unterschiedlichen Geräte verlieren Sie ansonsten sehr schnell der Überblick bzw. haben gerade die App nicht geöffnet, deren Wert aktuell am wichtigsten wäre.

Auf jeden Fall sollten Sie sich vor dem Kauf überlegen, ob Sie vernetzte Anzeigen oder konventionelle Einzelinstrumente einsetzen möchten. Vernetzte Anzeigen bieten eindeutig mehr Möglichkeiten in Hinblick auf Datenaustausch untereinander, vereinfachen auch die Konfiguration angeschlossener Geräte, haben jedoch häufig den Nachteil, sofern Sie nicht konsequent auf NMEA2000 setzen, dass es unterschiedliche Bussysteme der einzelnen Hersteller gibt, die sich nicht untereinander verständigen können. Sie benötigen dann zusätzliche Schnittstellenkonverter, was wiederum die Kosten und Komplexität des Systems in die Höhe treiben. Währenddessen sind Sie bei Einzelgeräten herstellerunabhängig und haben in der Wahl der Geräte eine größere Freiheit.

Um überhaupt exakte Anzeigewerte zu erhalten sind die passenden Geber zur Meßwerterfassung.erforderlich. Leider wird gerade hier von vielen Werften am falschen Ende gespart und die Anzeigewerte sind in Folge dessen eher Schätzwerte.

Es ist aber  unproblematisch hier mit präzisen Gebern nachzurüsten.

BMV-700-State-of-Charge
BCM1
TDT-10-250

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Redaktionsschluß 06.02.2026